Frauen WM

 


„Was halten Sie eigentlich von Frauenfußball?“- „Mag ich beides.“ Solche Sprüche sind immer weniger zu hören in den letzten Jahren. Der Frauenfußball, obwohl noch lange nicht auf dem Niveau des Männerfußballs, hat enorm an Reputation gewonnen in Deutschland. Dies ist vor allem den Erfolgen der Nationalmannschaft zu verdanken die unter ihrer gestrengen Trainerin Sylvia Neid unangefochtene Nummer eins in der Welt ist. Auch die Jugendteams des DFB sorgen für Aufsehen und der Platz um die Stammplätze in der A Mannschaft ist so hart wie nie zuvor. Die Bundesliga der Frauen findet noch kein so ungeteiltes Interesse wie die Spiele der Nationalelf, obwohl in den letzten Jahren große internationale Erfolge errungen wurden besonders von den Teams aus Potsdam, Duisburg und dem Traditionsverein aus Frankfurt. Aber jetzt steht die Weltmeisterschaft im eigenen Land vor der Tür und nicht nur bei der Organisatorin Steffi Jones, einst umsichtige Strategin im deutschen defensiven Mittelfeld, wird sich auf das Event freuen. Es ist das größte sportliche Ereignis in diesem Jahr ohne Olympia, oder internationales Männerturnier und das öffentliche Interesse wird bei Erfolgen der deutschen Mannschaft riesengroß sein. Das Eröffnungsspiel steigt im ausverkauften Berliner Olympiastadion, die anderen Stadien werden zumindest bei den Spielen der Deutschen auch bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Der Erwartungsdruck an den Titelverteidiger Deutschland ist indes immens. Der Weltmeistertitel muss es sein, ansonsten wird diese WM wohl nicht als Erfolg in die Annalen eingehen. Neid hat die Mannschaft dazu schon sehr früh zusammengezogen und in sechs Lehrgängen optimal auf das Turnier vorbereitet. Die Testergebnisse stimmen zuversichtlich, keine Mannschaft gelang es bis jetzt die Deutschen auch nur annähernd an den Rand einer Niederlage zu bringen. Dazu brachten junge Spielerinnen wie Alexandra Popp neues Leben und frischen Wind in die A Elf, und üben enormen Druck auf die Platzhalter aus. Die Stärken der Deutschen liegen wohl im offensiven Bereich, was von Vorteil ist, wird man es alsTop- Favorit doch häufig mit extrem defensiv eingestellten Gegener zu tun bekommen.

5.5.11 18:47

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