Nachbarin von gegenüber

Hallo Leute, mir gegenüber ist so eine bezauberte Frau ein gezogen, die sitzt den ganzen Tag an ihrem Schreibtisch, den ich ganz gut einsehen kann, da ich ein Stockwerk höher wohne als sie. Sie sitzt nun da, bewegungslos und starrt auf ihren Laptop, tippt hin und wieder ein paar Tasten und starrt, starr starrt sie mit starren Fingern auf den Star auf ihrem Monitor. Natürlich hockt da keine, aber geschrieben hat sie es bestimmt: Star. Popstar. What ever. Ich hocke also auch vor meinem Fenster und starr rüber. Kann mich gar nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren , so wie sie ihren Nacken mir zudreht, ihr Haar darüber fällt. Dann dreht sie sich um, und ich winke wie blöde. Hallo! Sie ignoriert meinen Kontakt, schaut über mich hinweg und verzieht sich dann in ihre Küche. Da kann ich sie auch sehen, wie sie sich Tee aus einer Kanne nimmt. Okay, ist mir recht. Spielen wir, ich sehen nichts, was du nicht siehst. Doch ihren Nacken sehe ich doch, sobald sie sich umgedreht hat, starre ich ihr wieder ein Loch in den Rücken, erst durch ihren roten Pullover hindurch auf ihre nackte Haut, dann bis auf ihre Brust.

Ich muss sie unten am Hauseingang mal abfangen. Vielleicht spiegeln meine Fenster zu sehr, dass sie das Winken nicht sehen kann. Unten kann ich mich ja mal auf die Treppe setzen, warten bis sie kommt und dann fragen, ob sie ihre Sachen hochgetragen bekommen möchte. Hilfsbereitschaft kann niemand abschlagen. Würde zu gern mal meine Wohnung von ihrem Fenster aus sehen. Sehen wie ich da hinter dem Glas hocke und starre, starr sitze und aus dem Fenster starre.

6.1.11 15:55

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